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Bei der Ölmalerei erfolgt die Bindung der Farben durch trocknende Öle, die sich durch einen Oxidationsprozess verfestigen.
Ölfarben ermöglichen ein Neben- und Übereinandersetzen von Pinselstrichen, ohne dass die Farben ineinander verlaufen. Es ist dadurch möglich, Korrekturen vorzunehmen. Anders als die Aquarellfarben behalten Ölfarben auch nach dem Trocknen ihre intensive Farbfrische.
Die Ölmalerei erlaubt daher ein behutsames Entwickeln des Bildes und ermöglicht viele Korrekturschichten. So können Bilder von großer Tiefe und innerer Lebendigkeit gemalt werden. Von Tizian weiß man, dass er bis zu 150 Schichten auftrug.
Auffallend ist, dass Eggert Gustavs bei seinen Ölbildern überwiegend zarte Farbtöne bevorzugt hat. (Buch, Seiten 86 und 87)

Als Pastell bezeichnet man ein Bild, bei dem trockene, staubige Farbpigmente mittels weicher Farbstifte (Pastellstifte) auf meist raues Papier aufgebracht worden sind. Die Farben lassen sich auf dem Papier – mit den Fingern, speziellen Pinseln oder einem Torchon, einem Papierfaserstab, – sehr gut miteinander mischen. So ist es möglich, zarte Farbübergänge und neue Farbnuancen auf das Papier zu zaubern. Weil die Haftung der Farbstaubpigmente auf dem Papier schwach ist, wird das Bild abschließend mit einem Fixativ eingesprüht. Trotzdem bleiben Pastelle gegenüber Berührung und Erschütterung sehr empfindlich. (Buch, Seiten 88 und 89)

Eggert Gustavs verwendete zur Bildgestaltung farbig getönte Papiere mit Veloursoberfläche. Dadurch konnte er die Wirkung der Bilder in besonderem Maße beeinflussen und eine besonders samtig-matte Oberfläche der Bilder erzielen. (Buch; Seiten 88 und 89)

Der Terminus Grafik bezeichnet – neben der Malerei und der Plastik – den dritten großen Bereich der Bildenden Kunst. Im weitesten Sinn ist er ein Sammelbegriff für alle künstlerischen oder technischen Zeichnungen sowie deren manuelle drucktechnische Vervielfältigung. In der engsten Begriffsverwendung bezieht sich die Bezeichnung Grafik jedoch allein auf die künstlerische Druckgrafik, die zur Bildenden Kunst gehört.

Bei der Gebrauchsgrafik handelt es sich um angewandte Grafik, die über den künstlerischen Zweck hinausgeht (bzw. gelegentlich auch gar keinen künstlerischen Anspruch erhebt) und vor allem oder einzig der Werbung dient. Hierzu gibt das Buch auf den Seiten 90-96 einen Einblick in die Arbeiten von Eggert Gustavs. (Plakate, Logos, Buchgestaltung und Buchillustrationen).

Illustration_01
Öl_0102

”Herbstnebel”, Öl

Pastell_0102

Neuruppin - Blick über die Lanke, Pastell

Plakat_01

Plakat, 1960

Illustration_02

Illustrationen (Federzeichnungen)
 aus dem Buch “Hiddensee” von Arnold Gustavs

Karte_01

Glückwunschkarte

Plakette
Marke_195603

Spendenmarke und Plakette zur 700-Jahr-Feier Neuruppins

Kogge_10 Kogge_13
Kogge_12

“Kogge”-Etiketten

Die Zinkätzung, auch Strich-Cliché bzw. Klischee genannt, ist ein Verfahren, das zum Hochdruck gezählt wird. Sie ist gleichzeitig eine Ätztechnik. Die Zeichnung wird mit Asphaltlack auf eine Zinkplatte aufgebracht. Bei der anschließenden Ätzung im Säurebad werden die nicht vom Asphaltlack bedeckten Metallpartien weggeätzt. Die Einfärbung der Druckplatte mit Farbe geschieht durch Überwalzen, so dass nur die erhabenen Partien des Druckstocks farbtragend sind.
Eggert Gustavs hat eine Postkartenserie in dieser Technik herausgebracht. (Buch, Seite 91)

PK_0102

Postkarte Hiddensee, Zinkätzung

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